Citylights: Zeigen Sie Format
Impressionen:










ABC der Außenwerbung

Affiche: Bezeichnung für den Bogenanschlag. Dient auch als Bezeichnung für ein Außenwerbeplakat (Affichenpapier).
Allgemeinstelle: Werbeträger in Fußgängerbereichen, Dekade: 10 Tage, Grundformat 1/1 bis 4/1 Bogen.
Andruck: Der Druckjob wird zunächst in kleinem Format (am Besten auf mattem Papier) gedruckt, damit Farbe und Stand kontrolliert werden können. Alternative zum Proof.
Aufkleber: Auf Wunsch kann der Kunde zu Beginn oder während der Plakatierung im Nassklebeverfahren seine Plakate mit aktuellen Aufklebern versehen lassen. Hierzu sind vom Anbieter sogenannte Kleberouten anzusetzen. Diese werden dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt.
Außenwerbung: Werbung im öffentlichen Raum, die sich an die gesamte mobile Bevölkerung richtet.

Backlights:
Plakatwerbeträger, in denen die befestigten Plakate im City-Light- oder 18/1-Bogen-Format von hinten durchleuchtet werden.
Bahnhofswerbung: Im Bahnhofsbereich gibt es neben den klassischen City-Light-Postern und Großflächen eine Vielzahl von Werbeformen wie DIN-A1-Plakate, LED-Wände, Infoscreens etc.. Auskünfte über Buchungsmöglichkeiten erteilt die Deutsche Eisenbahn Reklame GmbH in Kassel.
Billboards: Großflächige Außenwerbung, Baugerüstwerbung: Mit Werbung bedruckte Kunststoff-Netze von 100-1.000 m² Fläche.
Belegungsdauer: Zeitraum der Mindestbelegung eines Werbeträgers durch einen Werbetreibenden.
Belegungsdichte: Die Belegungsdichte = Anzahl Plakate/Einwohnerzahl einer Stadt. In der Praxis wird mit einer Belegungsdichte von 1:2.000 oder 1:3.000 gerechnet, d.h. pro Plakatstelle 2.000 bzw. 3.000 Einwohner.
Blow-up: Darunter versteht man ein Riesenposter mit einer bedruckten Fläche von bis zu 1.000 m². Die ca. 1.500 Werbeflächen bundesweit findet man an Baugerüsten, als Fassadenwerbung, als Baustellenwerbung oder als Gebäudeverhüllung. Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden.
Buchung: Die Buchung der einzelnen Werbeträger geschieht entweder über Spezialmittler bzw. den Vermittlern der Werbefläche direkt. Es können Einzelbuchungen vorgenommen werden oder Mehrfachbuchungen (Netzbelegung).

City-Light-Poster (CLP):
Hinterleuchtete oder beleuchtete Plakatvitrinen, in die ein Plakat der Größe 120 x 176 cm cm gehängt werden kann (dies entspricht nicht ganz dem 4/1 Format). In Deutschland gibt es derzeit etwa 100.000 Plakate. Als Material kommt entweder Papier oder Backlight-Film in Frage.
City-Light-Clock: Gehört zu den Werbeträgern der Großuhren. Standardisiertes Format: 1.900 x 1.400 cm entspricht 4/1 Format, insgesamt 8 m² auf 4 Seiten.
City-Light-Boards: Backlights im 18/1-Bogen-Format die auch Megalights genannt werden.
CLP-Säulen: Verglaste und hinterleuchtete Litfasssäulen, in die entweder drei 8/1 Bogen-Plakate oder sechs City-Light-Poster eingehängt werden können.
Contur: Methode zur Einzelstellenbewertung von Großflächen, die von der Contrast AG entwickelt wurde und dort zu qualitativen Selektion von Großflächen eingesetzt wird.

Dachkranz:
Werbefläche oberhalb der seitlichen Fenster an Bussen des öffentlichen Nahverkehrs im Format 730 x 28 cm.
Dekadenplan: Der Zeitraum für eine Plakatierung beträgt eine Dekade, d.h. 10 oder 11 Tage. Im Dekadenplan der Plakatwerbung wird das Kalenderjahr in 34 Dekaden mit abwechselnd 10 und 11 Tagen eingeteilt. Am Anfang und Ende des Jahres gibt es zwei Dekaden mit 14 Tagen. Jede Dekade wird in drei Klebeblöcke – A, B und C – unterteilt, in denen die Klebung jeweils um drei bis vier Tage versetzt beginnt und endet. Alle klassischen Plakatwerbeträger werden nach dem Dekadenplan gebucht – mit Ausnahme von City-Light-Postern, die in einigen Städten auch im Wochenrythmus belegt werden können.
DIN-Formate: Hier die wichtigsten DIN-Formate:
DIN A3: 29,7 x 42,0 cm
DIN A2: 42,0 x 59,4 cm
DIN A1: 59,4 x 84,1 cm
DIN A0: 84,1 x 188,9 cm
Druckverfahren: Für die Produktion von Plakaten kann der Offsetdruck, der Siebdruck und der Digitaldruck eingesetzt werden. Offsetdruck eignet sich für Auflagen ab etwa 200 Exemplaren, der Siebdruck für Auflagen ab 50 Exemplaren. Nur im Digitaldruck kann von Auflage 1 an gedruckt werden.
Durchführungsbestätigung: Nach der vollzogenen Klebung erhält der Kunde eine Durchführungsbestätigung. Sie enthält mögliche Ausfallsmeldungen und Ersatzklebungen. Auf ihrer Basis wird die Endabrechnung erstellt.

eBoard:
Elektronische Großwerbefläche (10,24 x 5,76 Meter) mit 58,98m², bei der Werbeinformationen mittels Leuchtdioden projiziert werden. Die Auflösung beträgt 576 x 1.024 Pixel.
Flughafenwerbung: An Flughäfen gibt es eine Vielzahl von Werbemöglichkeiten, die nach ihrer Platzierung selektiert und pro Monat gebucht werden. Hier ist interessant: feuerhemmende und -feste Bedruckstoffe.

Fußbodenwerbung:
Findet man im Bereich von Flughäfen, Einkaufsmärkten, in öffentlichen Gebäuden, in Fußgängerzonen und zunehmend auch auf Gullideckeln. Es handelt sich um rutschfeste auf dem Boden angebrachte Werbeflächen.

Ganzsäule:
Litfasssäule, die nur von einem Werbetreibenden genutzt wird. An Ganzsäulen können 6/1-Bogen oder 8/1-Bogen-Plakate rund um die Säule angebracht werden. In Deutschland gibt es 17.104 Litfasssäulen (Stand 1999). Zumeist werden die Säulen im Nassklebeverfahren bebildert, z.T. gibt es auch Leuchtsäulen.
Großfläche: Klassische Plakatwand für Plakate im 18/1-Bogenformat (356 x 252 cm).  

Infoscreen:
Bildwände im Format 350 x 264 cm, die mit Hochleistungsprojektoren Werbedarstellungen erzeugen.

Kioskvitrinen:
Plakatvitrinen im 4/1-Bogen-Format
Kontakt: Maßstab der Auffälligkeit von Werbung. Jeder Passant der die Werbefläche wahrnimmt ist ein zählbarer Kontakt.

LED Wände:
Sie erzeugen über Leuchtdioden Information. Hierfür existieren derzeit keine Normabmessungen.
Lichtechtheit:
Darunter versteht man den Zeitraum bis zum Ausbleichen der Druckfarben einer Werbefläche. Die Lichtechtheit wird anhand der Blau-Woll-Skala gemessen.
Litfasssäule:
Bereits 1855 wurde von Ernst Litfaß die erste Litfasssäule in Berlin aufgestellt.
Litomobil:
Hier handelt es sich zumeist um Kleinlaster mit Pritschenaufbau. Auf diesen Aufbau wird eine Werbefläche montiert, die in den meisten Fällen der Großfläche (18/1 mit 9 m²) entspricht. Der Kleinlaster wird entweder an Verkehrsknotenpunkten geparkt oder fährt eine vorbestimmte Route mehrmals ab.

Megalights:
Backlights im 18/1-Bogen-Format die auch City-Light-Boards genannt werden.

Nassdehnung: Jedes Papier dehnt sich im Nasszustand (Kleben) aus, weil die Papierfasern durch die Wasseraufnahme aufquellen. Die Ausdehnung findet hauptsächlich quer zur Laufrichtung der Papierfasern statt. Die Nassdehnung kann ein Großflächenplakat um bis zu 15 cm vergrößern.
Nassklebeverfahren: Klebeplakate werden in Deutschland im Nassklebeverfahren geklebt. Die gefalzten Plakate werden gewässert und im nassen Zustand an die Wand geklebt. Das Nassklebeverfahren gewährleistet einen falten- und blasenfreien Anschlag. Das Nassklebeverfahren stellt an die Qualität des verwendeten Papiers besondere Anforderungen.
Netzbelegung: Manche Werbeträger können nicht einzeln, sondern nur in sogenannten Netzen gebucht werden. Dazu gehören etwa die Citylightposter.

Plakatmaße:
Folgende Faustregel gilt: x/1 entsprechen x mal der Fläche A1! Also sind 4/1 4 x die Fläche DIN A1.
Als gängige Plakatmaße gibt es:
4/1 Bogen:   B 119 x H 168 cm oder 2 x 119 x 84 cm
6/1 Bogen:   B 119 x H 252 cm oder 3 x 119 x 84 cm
18/1 Bogen: B 356 x H 252 cm oder 8 x 89 x 126 cm

Raster:
Großflächenplakate werden normalerweise in einer Rasterweite von ca. 11 lin/cm gedruckt. Größere Raster führen zu einer Verringerung des Kontrastumfangs und damit zu einer Beeinträchtigung der „plakativen“ Wirkung.
Rumpffläche: Die Größe der Rumpfflächen der Öffentlichen Nahverkehrsmittel (Bus) ist im Format 883 x 50 cm definiert. Man versteht darunter die Fläche unterhalb der Fensterflächen.

Spezialmittler:
Darunter versteht man Mediaagenturen, die die Buchung und Abwicklung von Werbekampagnen im Bereich Außenwerbung durchführen.
Superposter: Mit einer Abmessung von 526 x 372 cm übertrifft es mit seiner Fläche von 19,57 m² die Großstelle deutlich (9 m²). Der Druck erfolgt normalerweise im Bogenmaß 131,5 x 186 cm. Bundesweit gibt es etwa 1.500 Werbestellen.

Taxi-Werbung:
Hier stehen Werbeflächen an den Seiten der ca. 55.000 Taxen in Deutschland zur Verfügung. Die Maße betragen entweder 160 x 30 cm oder 150 x 29 cm.
Teilungsschnitte: Stoßkanten zwischen den einzelnen Bogenteilen bei mehrteiligen Plakaten. Bereits beim Entwurf sollte darauf geachtet werden, dass empfindliche Motivteile (Gesichter, feine Schriften) nicht von Teilungsschnitten getrennt werden, da diese Schnitte durch die ungenaue Klebung sichtbar werden.
Timelightposter: Timelightposter sind hinterleuchtete Plakat-Displays an Großuhren. Angeboten werden sie in den Städten Hamburg, Berlin und Düsseldorf im DIN-A0- und DIN-A1-Hochformat.
Traffic Banner: Die neueste Entwicklung im Bereich der Verkehrsmittelwerbung sind Traffic Banner im Standardmaß 150 x 50 cm.
Traffic Boards: Neben den klassischen 18/1 Traffic Boards gibt es die rollenden Großflächen inzwischen auch als 4/1-Werbeflächen an Bussen und Bahnen des ÖPNV.

Überlappung:
Kleberänder in den einzelnen Bogenteilen bei mehrteiligen Klebeplakaten. Sie enthalten als Hinweis für den Plakatkleber die Motivbezeichnung und die Bogenteilbezeichnung des Plakats.

Verkehrsmittelwerbung:
Alle Werbeformen, die an Fahrzeugen oder anderen mobilen Untersätzen angebracht werden.
Vollverklebung: Darunter versteht man in der Verkehrsmittelwerbung das komplette Bekleben eines KFZ mit Werbung. Allerdings muss im Vorfeld abgeklärt werden, in wie weit Fensterflächen verklebt werden dürfen.

WC-Werbung:
Werbung an den Tür-Innenseiten von Toiletten, zielgruppengerechte Werbung, da nach Damen und Herren unterschieden werden kann.
Werbeträger: Bauliche Vorrichtung zum Anbringen von Werbung.
Wollskala: Als Lichtechtheitsmaßstab dient bei den normgerechten Prüfungen eine Skala von acht blauen, in ihrer Lichtechtheit abgestuften Typfärbungen auf Wollgewebe von ca. 1 cm Breite, die zusammen mit den Proben in einem Prüfgerät der Bestrahlung ausgesetzt werden. Die Lichtechtheit wird in acht verschiedenen Stufen (WS1-WS8) erfaßt. Der Wollskalenwert sieben bedeutet, dass die Farbe durchschnittlich 350 Freilichttage in Deutschland aushält bevor sie auszubleichen beginnt.